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    <title>Ich lebe jetzt in Venedig - auf Zeit.</title>
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    <description>Ich will, wenn schon nicht für immer, so wenigstens für eine besondere Zeit  - nämlich jetzt(!)  -  in diese außergewöhnlichste aller Städte ziehen und wenigstens für ein paar Monate in meiner Traumstadt leben.</description>
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      <title>Ich lebe jetzt in Venedig - auf Zeit.</title>
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    <item>
      <title>Ort der Engel.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         15. August 2021 -
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         San Michele  -  Venedig's Friedhof-Insel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         YouTube-Video von Sue.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 15 Aug 2021 14:50:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Insel TORCELLO ist ganz anders als Venedig.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          4. August 2021 -
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Der von den Löwen träumte“  –  das war Hemingway, von dem Hans-Josef Ortheil in seinem Buch erzählt, und er war es auch, der mich zum Träumen brachte von Torcello, dem Ort, wo Hemingway wohnte und sich zum Schreiben zurückzog.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dass man hier Ruhe und Abstand gewinnen kann vom quirligen Venedig, das merkt jeder sofort, der mit der Vaporetto-Linie 12 von Burano aus kommend hier an dem kleinen Stationshäuschen ankommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3095-6a05aa67.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Insel liegt weit draußen in der nördlichen Lagunen-Landschaft von Venedig und weil die Geze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            iten hier kaum mehr zu bemerken sind, nennen die Venezianer sie auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           'Laguna morta
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            '. Hier gibt es kaum "Sensationelles" zu besichtigen. Wer hierher kommt, der sehnt sich wie Hemingway nach Ruhe vom Trubel Venedigs, nach Natur und Einfachheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am besten kommt man erst, wenn der nachmittägliche Besucherstrom schon wieder auf der Rückfahrt ist  –  so haben wir es jedenfalls gemacht und nicht bereut. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühlte mich sofort wie "auf dem Land", habe begeistert aufgeatmet wegen all dem Grün und den großen, teils verwilderten Wiesen und alten Bäumen um mich herum und ein Gefühl von Ruhe und Frieden hat sich in mir ausgebreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3056.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3061.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3064.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das hatte ich gelesen, dass hier heute nur noch etwa 25 Menschen fest wohnen. Aber die wenigen Häuser konnte ich mir nach der Enge und der dichten Bebauung von Venedig gar nicht so recht denken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Torcello  –  wie ich aus Wikipedia erfahre  –  im 10. Jahrhundert vermutlich 10.000 bis 20.000 Einwohner gehabt hat, eine reiche und bewegte Geschichte besitzt und größer und reicher war als Venedig, kann man sich nur schwer vorstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/image2.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch auf dieser Insel gibt es zum Glück keine Autos und Straßen, nur ein hübsch angelegter Fußweg windet sich entlang des Hauptkanals durch die langgestreckte Insel. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6858-4bd35c2e.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8456.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der linken Seite des Weges kommen bald ein paar einfache, ländliche Steinhäuser, drei davon sind Trattorien mit schön angelegten Gärten dahinter.  Wir legen hier eine gemütliche Rast ein, bestellen einen Cappuccino und eine hausgemachte Tiramisu, genießen die Ruhe und den Blick auf den Kanal und die kleine Brücke, die darüber führt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist die sagenumwobene 'Ponte del Diavolo' (Teufelsbrücke), vermutlich gebaut im 16. Jh., zu der es eine märchenhafte Legende von einem Liebespaar zu lesen gibt, das einen Pakt mit dem Teufel einging, um sich heimlich treffen zu können, obwohl die Eltern gegen die Verbindung waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ponte Diavolo ist eine der beiden einzigen Brücken Venedigs, die bis heute ohne Geländer geblieben sind und genau das, finde ich, macht sie so einzigartig schön anzusehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3043.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgt man dem fast geraden Weg sieht man bald den trutzigen Campanile der 'Basilika Santa Maria Assunta' (Maria Himmelfahrt) in den Himmel ragen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die romanische Santa Maria Assunta ist, so heißt es, durch den Narthex (Vorhalle) mit der byzantinischen Kirche 'Santa Fosca', der Rundbau davor, verbunden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der ganze Komplex wirkt auf mich herrlich schlicht und schmucklos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3067.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_7694-0e1dd8ac.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6881.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3081.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3074-918dcb7d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chris und ich unterhalten uns darüber, dass wir beide das Gefühl haben, dass diese Gebäude vielleicht bereits entstanden sind, bevor die Kirche als Institution so grausam und geldgierig wurde. Der Baustil wirkt auf das Wesentliche konzentriert und dieser klare ursprüngliche Baustil imponiert uns.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6889.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wandern um die Kirche herum, an mächtigen Zypressen vorbei, entdecken versteckte Wege, die zu weiteren Kanälen führen, zu angelegten Feldern oder durch wildes Dickicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8490.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem abendlichen Rückweg schauen wir über schmiedeeiserne Gartenzäune in Weingärten mit verwitterten Steinfiguren und wollen eigentlich noch gar nicht heimfahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin so sehr verzaubert von dieser verwunschenen Landschaft, dass ich mir fest vornehme, bald wieder herzukommen  –  vielleicht dann für eine längere Wanderung in der Stille und Natur der wunderschönen Insel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6899.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6884.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_3080.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht auch noch anschauen: Diesen fantastischen Kurzfilm von Mattia Rizzi über Torcello !
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Aug 2021 21:25:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Scattare foto nel sestiere del Castello - (fotografieren im Stadtteil Castello).</title>
      <link>https://www.mgrace.de/castello</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         03. August 2021 –
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es zieht mich immer wieder nach Castello, in das größte und ruhigste Sestiere ("Sechstel“ - so heißen die sechs Stadtteile hier), das im östlichen Teil der Stadt liegt und die Schwanzflosse des Fisches bildet, den man erkennt, wenn man den Stadtplan Venedigs betrachtet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/Venedig.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Castello kommen nur wenige Touristen und es heißt, Arbeiter und Fischer haben hier ihre bescheidenen Häuser. Es macht mir große Freude, durch die Gassen dieses Sestiere zu schlendern, immer wieder stehen zu bleiben und zu fotografieren. -
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder anklicken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und als Galerie betrachten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neuer Text
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/1-IMG_2972-01735f04.jpg" length="7179522" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 21:59:41 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auf dem Boot durch Venedig.</title>
      <link>https://www.mgrace.de/auf-dem-boot-durch-venedig</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          28. Juli 2021 -
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So hatte ich mir das eigentlich in meinen schönsten Träumen vorgestellt: Gemütlich in einem einfachen Boot sitzen und unter blauem Himmel von einem echten Venezianer durch die Kanäle gefahren werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Was für ein Glück, dass wir Marco kennengelernt haben, der in Venedig geboren ist und für den es offensichtlich nichts Schöneres gibt, als seine Heimatstadt guten Freunden zu zeigen, die seine Begeisterung teilen. Er hat uns zu einer langen Bootsfahrt eingeladen, von der wir erst nach 6 Stunden wieder zu Hause ankamen - eine Kamera voller Bilder und Videos und mit einem noch größeren Herz für Venedig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          YouTube-Video von Sue.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_2708a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_2769.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6189-eba9599f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6244-85fd25a4-3abe24aa-54b7f1d6.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 Jul 2021 22:09:31 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6289-2af3fac2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sant‘ Eufemia</title>
      <link>https://www.mgrace.de/sant-eufemia</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           27. Juli 2021 -
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sitze wieder einmal auf einer Kirchenbank, und eigenartigerweise fühle ich mich wohl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese kleine, von außen ganz unscheinbar wirkende uralte Kirche "Sant‘ Eufemia", die aus dem 18. Jahrhundert stammt - ein einfacher Bau im romanischen Stil auf der Giudecca - erscheint mir innen so anders, als all‘ die anderen gruftig-dunklen katholischen Kirchen, die ich so kenne. Inzwischen mache ich um katholische Kirchen im Allgemeinen ja einen großen Bogen, da mir bei jedem Besuch - wo auch immer in der Welt - sofort alles Erdrückende aus meiner Kindheit hochkommt und ich an die unzähligen Sonntage denken muss, an denen ich bis hin zur Pubertät wöchentlich eine heilige Messe absitzen musste.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/1-IMG_5941.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wähne ich mich in einer kleinen schnuckeligen Dorfkirche. Hier fühle ich mich irgendwie wohlig „daheim“. Hier ist e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           s hell und freundlich, es gibt viele Stuckarbeiten an den Wänden und goldglänzende Barock-Verzierungen und nicht der Gekreuzigte (dieses grässlich brutale Symbol der katholischen Kirche) herrscht hier vor, sondern mir fallen die zahlreichen Bilder und Darstellungen von Frauen auf! Sogar das Altarbild ganz vorne zeigt eine ganze Reihe von Frauen. Wenn ich mich umsehe, entdecke ich überall Fenster, helle Fenster, die mir wie Verbindungen nach draußen zur Welt vorkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/2-IMG_5887.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sogar die Sonnenstrahlen finden hier Wege ins Innere und gestalten den Innenraum in meinen Augen heiter. Rechts und links stehen die Seitentüren offen. Durch die eine Türe wird der Blick frei auf den Canale della Giudecca und sein Wasser-Rauschen und -Plätschern, das von dort laut vernehmlich hereinkommt, ist für mich eine viel schönere Musik als jede Orgelkantate.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben mir in dem kleinen Seiten-Altarraum steht eine Marienfigur, hinter der ein himmelblauer Seidenvorhang drapiert ist, auf dem weiß aufgestickte Blätter emporranken. Der Altar, auf dem diese Marienfigur steht, ist außerdem mit Vasen geschmückt, gefüllt mit gelben und orangen Rosen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eigentlich mag ich die meisten sakrale Bilder und Figuren überhaupt nicht - nur zu Maria, der „lieben Frau“, habe ich eine gute Beziehung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht nur in Italien, auch beispielsweise in Griechenland gefallen mir oft die Marienbilder in den Kirchen und genauso zieht mich nun auch diese Maria sofort in ihren freundlich-beschützenden Bann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie ich hier so meditiere, weiß ich plötzlich, woran mich diese Marien-Darstellungen, die ich eigentlich sogar kitschig finde, erinnern:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Schlafzimmer meiner geliebten Großeltern nämlich hing so ein Heiligenbild in einem großen goldenen Rahmen an der Wand, das in meinen Kinderaugen wie aus einem schönen Märchen stammte. Wenn mir mein Großvater damals abends vorm Einschlafen das Bäuchlein massierte, dann fiel mein Blick immer genau auf dieses Bild und ich fühlte mich ein bisschen wie im Himmel!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieses sanfte Streicheln war ja eine der wenigen Zärtlichkeiten, die ich als Kind erhielt. Unter der großen Federbettdecke bei meinem Opa fühlte ich mich warm und geborgen und spürte seine bedingungslose Liebe ganz ohne große Worte.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja klar, ich bin melancholisch oder sogar melodramatisch, denn während ich jetzt heute hier an meinem Wunschtraum-Ort in meiner Lieblingskirche, der  Sant’ Eufemia, sitze und mir dieses Wohlgefühl wieder "hochhole", kommen mir die Tränen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diesem Moment hätte ich gerne, dass meine Großeltern noch am Leben wären und ich mich noch ein einziges Mal an sie kuscheln könnte wie damals... dabei bin ich jetzt mit 68 längst selbst reif eine Großmutter zu sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_6604.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 20:39:48 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sonntag-Nachmittag in Dorsoduro.</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          26. Juli 2021 -
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bilder anklicken
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          und als Galerie betrachten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/0-IMG_5764-ad5b230f.jpg" length="3337168" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 12:10:25 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gastfreundschaft.</title>
      <link>https://www.mgrace.de/gastfreundschaft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         25. Juli 2021 -
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Freund fordert mich dazu auf, unbedingt auch einmal von zwischenmenschlichen Erlebnissen in meinem Blog zu erzählen. Das fällt mir jetzt nach dem noch relativ kurzen Aufenthalt hier auf der Insel natürlich noch schwer. Aber das ein oder andere könnte ich vielleicht doch schon erwähnen:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sowohl das letzte Mal im Mai, als auch jetzt wieder im Juli habe ich/ haben wir, Chris und ich, ganz erstaunlich schnell Kontakt zu den  Menschen hier bekommen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das erzeugte in mir gleich so ein heimelig-warmes Gefühl und es hat uns beide jedesmal wirklich völlig überrascht und begeistert!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin ja eher schüchtern und tue mir leider etwas schwer damit, neue Leute kennenzulernen - Chris dagegen ist da ganz anders: er kann mit Leichtigkeit auf Leute zugehen... aber so war es nicht, als wir hier zum ersten, nein zum wiederholten Male, Kontakt zu netten Venezianern bekamen. Immer wieder gehen Menschen, die hier leben, ganz unerwartet auf uns zu!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist das nicht ganz erstaunlich?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Mai schon -  als man gerade wieder, aber noch mit großen Einschränkungen nach Italien reisen konnte und wir das erste Mal auf der Giudecca wohnten, aber mehr im Neubaugebiet nahe der äußeren Lagunen-Seite, da hatten wir die erste solche Begegnung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als wir beim Verlassen unserer Wohnung dort im 2. Stock durchs Treppenhaus gingen, sah ich durch das große Fenster im Zwischengeschoss und da fiel mein Blick auf den gegenüberliegenden kleinen Vorgarten, in dem eine Gruppe von vielleicht fünf oder sechs Menschen in augenscheinlich gemütlicher Vertrautheit um einen Tisch herum saßen. Da mich dieses Bild von oben ad hoc mit Sehnsucht erfüllte, nach dem langen Verbot, sich mit mehreren Menschen gleichzeitig in fröhlicher Runde zu treffen, machte ich spontan ein Foto.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es sah eigentlich nicht so aus, als ob einer der Menschen da unten das bemerkt hätte, aber es passierte doch, dass sich in dem Moment, als wir die Haustür hinter uns schlossen, die Gartentüre gegenüber öffnete und wir mit großer italienischer Herzlichkeit eingeladen wurden, hereinzukommen und uns mit an den Tisch zu setzen. Nur zu gerne folgten wir der Einladung und nahmen auf den schnell herbeigeholten Stühlen ebenfalls Platz am großen Tisch, wo uns sofort ein gefülltes Weinglas vorgesetzt wurde. Natürlich wurde angestoßen, jeder stellte sich kurz vor und wir beide mussten erzählen, wann und wieso wir hergekommen waren, wie lange wir bleiben wollten und was wir so alles vorhätten. Wir gaben gerne Auskunft und erzählten, da einer in der Runde deutsch verstand, eine Dame gut Englisch sprach und ich zum ersten Mal ein paar Brocken Italienisch anbringen wollte, in drei Sprachen durcheinander. Es war herrlich! Es kam soviel Gastfreundschaft und ehrliches Interesse aneinander rüber und die Stimmung war einfach fantastisch. Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns mit großem Hallo und vielen guten Wünschen. Wir vereinbarten auch gleich, uns im Sommer unbedingt wiederzusehen und dann gemeinsam - wie die Nachbarn im Viertel das hier regelmäßig tun - direkt am Wasser im Sonnenuntergang über der Lagune eine Art Picknick zu veranstalten, zu dem einfach jeder einen Stuhl zur Kaimauer mitbringt, dazu Wein und Leckereien zum Verteilen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Szene blieb uns als wichtige Erinnerung unseres ersten Aufenthalts auf der Giudecca eingebrannt im Gedächtnis und selbstverständlich werden wir die neugewonnenen Freunde demnächst wieder aufsuchen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon am dritten Tag unseres Aufenthalts jetzt im Juli hier auf "unserer" Insel gleich wieder ein Kennenlernen. Auf dem Weg zum Vaporetto wurden wir in einer kleinen Seitengasse spontan von einem netten Herrn angesprochen und in seinen schönen kleinen privaten Garten auf ein Bier eingeladen. Dieses Mal bekamen wir von einem begeisterten Kunsthistoriker, wie sich herausstellte, viele wertvolle Tipps, was wir auf der Giudecca nicht versäumen dürften, zu besichtigen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kaum um die Ecke auf der Fondamenta (Uferpromenade) am Giudecca Kanal angekommen, wurden wir schon wieder angesprochen: dieses Mal war es eine sehr sympathische und besonders gut gekleidete ältere Dame, eine Deutsche aus dem Schwarzwald, die sich als die Ilse vorstellte. Weil sie uns deutsch sprechen gehört hatte und sich gerne einmal wieder in ihrer Muttersprache unterhalten wollte, erklärte sie, hat sie uns angesprochen. Freundlich erzählte sie uns, wie es sie vor 50 Jahren nach Venedig verschlagen hatte, weil sie ihren Mann hier kennengelernt hatte und dass er nach der Heirat partout nicht mit in ihre Heimat nach Deutschland kommen wollte, dass so auch ihre Kinder hier aufgewachsen sind und sich diese als Erwachsene ganz in der Nähe, in Venedig, niedergelassen haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich weiß nicht, ob wir beide etwas Besonderes ausstrahlen, was immer wieder zu solch schönen Begegnungen führt, aber ich will jetzt erst einmal glauben, dass es einfach an der Gastfreundschaft der Guideccaner, oder der Italiener liegt, dass wir so leicht Anschluss kriegen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf jeden Fall erzeugt es in mir immer mehr ein Gefühl von willkommen-Sein und genau das habe ich mir natürlich sehr gewünscht, als ich jetzt wieder ...und dieses Mal für länger... hier auf die Insel kam.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_1792.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8028.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8030.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_5735.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Tag später auf unserem Sonntagsspaziergang schon wieder so eine nette Begegnung - dieses Mal drüben in Dorsoduro - kamen wir vor der "Chiesa di San Nicolò dei Mendicoli" mit einem netten Mann ins Gespräch, der uns auf die schöne alte Kirche hinweisen wollte. Am Ende lud er uns zu einer privaten Bootsfahrt ein, die wir vermutlich am kommenden Mittwoch mit ihm unternehmen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 09:24:41 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Vita alla Giudecca - eine Fotostrecke.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          24. Juli 2021 -
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wer so gerne fotografiert wie ich, der hat am Ende sicherlich viel zu viele Bilder im Kasten und kann sich doch von vielen schwer trennen, da sie ja Geschichten erzählen und an Glücksmomente erinnern. Die Bilder von meinem neuen Wohnort, von meiner neuen "Wohninsel", sind für mich persönlich natürlich von besonderem Wert!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute möchte ich euch gerne eine Auswahl meiner bisher liebsten Bilder von Giudecca zeigen. Habt ihr Lust, mein Album durchzublättern? -
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bilder anklicken
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          und als Galerie betrachten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/00-IMG_2421.jpg" length="293053" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 09:52:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Giudecca ist eine Insel.</title>
      <link>https://www.mgrace.de/mein-neuer-wohnort-giudecca-ist-eine-insel</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         23. Juli 2021 -
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ... und zwar die größte aller Inseln von Venedig. Sie wird dem Sestiere (Stadtteil) Dorsoduro zugeteilt, dem "harten Rücken" Venedigs (so genannt nach dem Felsgestein, auf dem es erbaut wurde) und sie liegt südlich vom Stadtzentrum Venedigs entfernt, auf der  anderen Seite des gleichnamigen Kanals, dem "Canale della Giudecca".
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Obwohl sie vom Markusplatz mit dem Vaporetto in nicht mehr als 4 Minuten zu erreichen ist, wissen viele Touristen nicht einmal, dass auch diese Insel zu Venedig gehört. Auf einer "Tourist Map", die ich mir im Mai am Parkplatz Tronchetto kaufte, ist sie überhaupt nicht mehr drauf! Dieser Touristen-Stadtplan endet am unteren Rand mit der Fondamenta Zattere, der Promenade von Dorsoduro am Giudecca-Kanal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir gefällt das. Und ich bin vor allem deshalb hier so glücklich, weil auf der Giudecca deutlich weniger los ist, als auf dem viel bekannteren "Centro Historico"  Venedigs.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Giudecca hat auch einen völlig anderen Charakter. Den Unterschied in der Atmosphäre nimmt ein aufmerksamer Beobachter sofort wahr, wenn er an einem der fünf Vaporetto-Stationen aussteigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da die Insel aus der Vogelperspektive an eine lange Fischgräte erinnert, bürgerte sich in früherer Zeit unter den Einwohnern auch der Name "Spinalonga" für die langgestreckte schmale Insel ein. Eigentlich besteht Giudecca aus 8 Einzelinseln, die durch breite Kanäle voneinander getrennt und durch kleinere und größere Brücken verbunden sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich interessiert, woher der heute gültige Name "Giudecca" kommt und ich habe herausgefunden, dass über die Bedeutung des Namens nach wie vor gerätselt wird.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die einen meinen, sie wäre nach den Juden (italienisch früher "guidei", heute "ebreo") benannt, da den Juden im Mittelalter zuerst auf dieser Insel zu siedeln erlaubt wurde, statt in Venedig selbst. (Später sollten sie sich dann im ersten "Ghetto" der Welt im Sestriere Cannaregio niederlassen)  Andere vertreten eher die These, dass die Übersetzung des Namens Giudecca eher vom Wort "zudega" (Verurteilter) stammt und sich auf die Gaunerfamilien aus Venedig bezieht, die im 11. Jahrhundert auf diese Insel verbannt wurden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was aber ist nun das Besondere und Andersartige an Giudecca im Vergleich zur Hauptinsel?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aus meiner Sicht ist es die größere Ruhe, die fehlende Hektik und Lautstärke, es sind die meist weit weniger spektakulär aussehenden Häuser dieser ursprünglich Arbeiter- und Industrie-geprägten Insel und vor allem das Leben der Menschen hier. Es dominiert nicht so sehr der Tourismus wie "drüben", sondern man kann noch sehr gut das ganz normale, lokale Leben der einheimischen Bewohner beobachten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir haben dazu das Glück, dass die vier Fenster unserer Wohnung auf einen kleinen Kanal und den gleichnamigen kleinen Platz, den Campo della Pallada, schauen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim Frühstück genossen wir unsere wunderschöne Aussicht vor allem deswegen, weil der Blick aus dem großen Fenster wie der auf eine Bühne wirkt, auf der sich das ganz normale venezianische Leben abspielt. Da war heute zuerst zu sehen, wie sich die Müllmänner abmühen müssen, um ihre Korbwagen über die Stufen der kleinen Holzbrücke zu schaffen und dann war ein Umzug auf venezianisch zu beobachten. Da die Kisten und Möbel unmöglich über den Hausflur des schmalen Hauses transportiert werden können, lehnte am obersten Fenster ein zerlegbarer(!) Schrägaufzug, über den die Sachen erst einmal auf die Straße geschafft wurden, um dann von mehreren Helfern auf das Boot gestapelt zu werden, das an unserem Canale della Pallada bereitstand.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_5461.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/3-A727.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8011.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_8007.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 23 Jul 2021 08:47:55 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Endlich daheim in Venedig.</title>
      <link>https://www.mgrace.de/endlich-daheim-in-venedig</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         22. Juni 2021 -
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So freudestrahlend war das Ankommen dann in Venedig erst einmal noch nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Besorgen der Venezia Unica Karte musste schnell-schnell nach unsrer Ankunft am Bahnhof passieren, denn dann war es schon eine halbe Stunde vor Ladenschluss der  Verkaufsstellen und das bedeutete jetzt Rennen und zwar subito zum einzigen ACTV-Büro, das jetzt noch offen hatte: das an der Piazza Roma - das wollten wir unbedingt noch rechtzeitig erreichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch wenn der Weg dorthin vom Bahnhof aus nicht gerade weit ist, muss man um hinzukommen, die gläserne "Ponte della Costituzione" (die nach ihrem Architekten auch "Ponte Calatrava" genannt wird) überqueren. Die hat aber auf beiden Seiten viele viele Treppenstufen und keinerlei Rampe und diese jetzt bei der Hitze, im Laufschritt(!) und mit unseren schweren Koffern im Schlepptau zu überqueren, puh das war ordentlich beschwerlich und anstrengend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zum Glück haben wir's schlussendlich aber relativ locker geschafft und hielten schneller als gedacht unseren Citypass mitsamt der Aufladung von erstmal 30 Fahrten (für 100,- plus 42,- Euro) in Händen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inzwischen total verschwitzt galt es jetzt nur noch den Eingang zum Boat Nr. 2 schnell zu finden, um damit zur Station "Palanca" auf der Giudecca zu gelangen und dann zu dem Haus, das die nächsten vier Wochen unser Zuhause sein würde - yeah!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Herrlich! Die erste Fahrt auf dem großen Kanal rüber nach Giudecca - das ist jedes Mal wie eine Erlösung und eine Offenbarung zugleich: Auf einem der vorderen Sitze Platz nehmen, sich ganz dem Fahrtwind hingeben und endlich mal wieder nur noch Wasser um sich rum zu haben - das ist das wahre Ankommen in Venedig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon diese erste Vaporetto-Fahrt beschert mir jedes Mal ein Hochgefühl und macht mich irgendwie glücklich. Dieses Mal war es - da wir ja erst vor zwei Monaten zuletzt hier waren - wie das Zurück-Kommen in heimatliche Gefilde, heimkommen an den Ort, nach dem ich mich die ganze Zeit so sehr gesehnt hatte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann noch den uns wohl bekannten kurzen Fußweg zu "unserer" Wohnung zurücklegen und wir sind da!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber, gerade als ich mich freudig umsah und dachte, wie wunderbar vertraut hier alles wirkt, da passierte dann noch etwas Blödes: vor lauter Schauen und Vorfreuen stolperte ich auf dem holprigen Trottoire und mein zweiter linker Zeh in der leichten Sandale kam irgendwie unglücklich unter eines der Räder meines 22 kg schweren Rollkoffers. Der Zeh blutete natürlich sofort, aber viel schlimmer war der Prellungsschmerz, der mir jetzt natürlich das Laufen erschwerte. Aua, dieser jetzt immer blauer werdende Zeh tat ganz schön weh und wurde dick und dicker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Güte war ich froh, als ich endlich daheim war, das erste Mal  "daheim in Venedig" !
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_5629.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_5366-25fa4dd4-060d632b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_5392.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 22 Jul 2021 10:32:11 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie gut, dass ich nach Venedig mit dem Zug fahren kann</title>
      <link>https://www.mgrace.de/wie-gut-dass-ich-nach-venedig-mit-zug-fahren-kann</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Wie gut, dass ich nach Venedig mit dem Zug fahren kann
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         21. Juli 2021 -
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          Vom Hauptbahnhof München bis zur "Stazione Venezia Santa Lucia" dauert die Fahrt kaum länger als 6 Stunden - das geht - das macht sogar richtig Spaß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sich nach den vielen Reisevorbereitungen endlich im Zugsessel gemütlich zurücklehnen zu können und entspannt einer schönen Zeit in Italien entgegen zu sehen, während der Zug langsam ausfährt, das empfinde ich jedesmal als einen erhebenden Moment.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Fahrplan zeigt an, dass es zuerst nach Innsbruck und über den Brenner geht und wir dann in Italien Trento, Verona und Padova passieren. Dann wird schon bald die Eisenbahnbrücke "PonteVecchio" kommen, die die vorgelagerten Stadtteile von Venedig, Mestre und Marghera auf dem Festland mit der Lagunenstadt verbindet und direkt in der Innenstadt endet. Parallel dazu verläuft übrigens die bekanntere Straßenbrücke, "Ponte della Libertà", die  auch "Ponte Nuova" genannt wird und die man - das habe ich gerade erst gelesen - auch einmal mit dem Fahrrad überqueren könnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber noch sind wir lange nicht so weit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Chris hat ein erster Klasse Abteil spendiert - das ist natürlich genial und lohnt sich - allemal in Corona-Zeiten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis jetzt sind wir noch nicht alleine im Abteil, aber das junge Pärchen, das auf den Türplätzen sitzt, ist sympathisch und da beide nur stumm in ihre Handys vertieft sind, fühle ich mich überhaupt nicht gestört.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe mir natürlich gleich den Platz am Fenster ergattert, denn aus dem Zugfenster die vorbeiziehenden Landschaften zu beobachten, darauf freue ich mich immer schon beim Zugfahren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Man sitzt dann still, gibt sich seinen Träumen hin und bewegt sich doch stetig vorwärts. Dieses konzentrierte Sitzen und sich gleichzeitig von der Stelle weg Bewegen, das bewirkt bei mir jedesmal, dass auch das Denken, Arbeiten und Schreiben viel leichter "in-Fahrt" kommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Innsbruck verlassen uns die Abteil-Nachbarn - jetzt wird es gemütlich, denn wir sind jetzt unter uns und können also auch die Maske endlich einmal wieder abnehmen - ah, das ist schon viel viel besser!
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An diesem Bahnhof haben wir jetzt einen längeren Aufenthalt - die Lokomotive wird gewechselt. Der kurze Stillstand ist genau die gute Gelegenheit, auf die ich gewartet habe, um meinen kleinen "Überraschungs-Reise-Frizzante" auszupacken. Damit können wir uns nun auf den Beginn unseres Abenteuers zuprosten - leider ohne wirklich Gläser klirren zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bald danach ist Mittagszeit und ich zaubere noch so einige andere Köstlichkeiten aus dem Rucksack, die ich als Reiseproviant aus den Resten im Kühlschrank zusammengestellt hatte. Ich liebe es, im Zug schön Brotzeit zu machen und ganz im Sinne von 'der Weg ist das Ziel' schon die Zugfahrt so richtig zu zelebrieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den letzten Teil der Fahrt ab Verona beschäftigt uns leider ein unangenehmes, weil höchst kompliziertes Thema. Es geht um eine Monatskarte für das Fahren mit den Vaporetti. Nirgendwo im Internet können wir eine eindeutige Information darüber finden, ob es ein günstiges Monatsticket  für uns Langzeit-Touristen gibt !? Eines ist so ziemlich klar: Wir müssen uns an einer der Verkaufsstellen der Venezia Unica Karten (von denen es leider keine am Bahnhof gibt) zuerst einmal einen solchen City-Pass für Langzeit-Aufenthalte mit Passfoto ausstellen lassen. Auch beispielsweise auswärtige Studierende in Venedigs berühmter Universität brauchen ja so eine Karte !
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese "Carta Venezia Unica" (die anscheinend für Touristen oder nicht Venezianer um ein Vielfaches teurer ist als für Einheimische - wir lesen da: statt 10,- Euro sind es 100,- Euro (kann das sein?) ist - soviel ist schon mal sicher, immerhin fünf Jahre gültig und kann je nach Wunsch mit verschiedenen Angeboten "aufgeladen" werden. Es gibt zum Beispiel 5 oder 10 Fahrten (viaggios) oder mehr - oder auch noch Kombi-Ermäßigungen für Museen oder Sportstätten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Welche Kombination für uns beide, die wir einen Monat lang (aber nicht etwa vom ersten bis letzten eines Monats bleiben ) und vielleicht täglich 1-2 Mal mit dem Vaporetto fahren wollen, am günstigsten ist, ist beim besten Willen übers Internet nicht rauszukriegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das müssen wir dann an Ort und Stelle unbedingt noch als Erstes klären - das bedeutet dann wohl, wir müssen vom Bahnhof aus erst einmal zur nächsten ACTV-Verkaufsstelle in Tronchetto fahren ? Ach Gott, darauf habe ich ja gar keine Lust!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viel lieber wende ich mich nun wieder dem Zugfenster zu - wir sind schon durch Padova durch - also muss bald die fast vier Kilometer lange Eisenbahnbrücke kommen und dann sind wir auch schon fast angekommen in meiner Traumstadt: Venedig.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Jul 2021 10:28:08 GMT</pubDate>
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      <title>Liebeskummer.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          {{blog.title}}
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          15. Juli 2021 -
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ist Venedig eine Märchenstadt. Leider gibt es aber auch genug elende Horrorgeschichten über die Serenissima, die mir heute wieder einmal einen schwerwiegenden Liebeskummer bereiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der wohl bekannteste Horror in Venedig ist der von den Kreuzfahrtschiffen, die vor Corona regelmäßig die Lagunenstadt mit Massen von Tagestouristen (die sowieso nicht viel Verdienst für die Venezianer bringen) überflutet haben und die nun natürlich nach Corona auch wieder nach Venedig kommen wollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit kurzem gibt es zahlreiche aktuelle News zu diesem Thema.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute eine Blitznachricht überall in der Presse, dass die italienische Regierung gestern auf Druck der Unesco beschlossen hat, dass die großen(!) Kreuzfahrtschiffe (mit mehr als 25.000  Gewicht und mehr als 180m Länge) ab dem 1. August nicht mehr durch den Canale della Giudecca, das Bacino di San Marco (Markusbecken) und den Canale di San Marco ins historische Zentrum fahren dürfe. Die Unesco droht andernfalls damit, die Stadt auf die rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbe zu setzen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angeblich(!) wird damit die Lagunenstadt ausreichend geschützt und im ersten Moment meinen jetzt sicher viele, dass wäre doch ein Triumph und ein Grund zum Feiern!?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ABER erstens sollen kleinere Kreuzfahrtschiffe auch weiterhin im Stadtzentrum anlegen dürfen und zweitens dürfen die großen ebenfalls weiterhin kommen(!!), müssen aber im Hafen der nahegelegenen Industrie-Insel Marghere ankern. Auf diese Weise werden sie also über den Kanal für Erdöltanker TROTZDEM weiterhin in die Lagune eindringen!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die von mir sehr geschätzte Journalistin und Buch-Autorin Petra Reski, die Venedig wie ich liebt und seit über 30 Jahren mit einem Venezianer verheiratet dort lebt, klärt seit Jahren über die Missstände in Venedig auf und schreibt heute dazu „Jede Durchfahrt eines Tankers, Containerschiffs oder eines Kreuzfahrtschiffes sorgt für einen kleinen Tsunami in der Lagune, weshalb dieser Kanal seit den 1960er Jahren als Killer der Lagune gilt. Dieser Kanal war es, der zur verheerenden Erosion ihres zentralen Teils geführt und dafür gesorgt hat, dass sich die Lagune in einen Meeresarm verwandeln konnte.“
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie meint auch, dass dieser neue Erlass in der Folge mit Sicherheit bedeuten wird, dass der Kanal für Erdöltanker dann erneut verbreitert und tiefer gegraben werden müsste.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ob es dabei bleibt, dass die beschlossene Lösung nur „vorübergehend“ ist, muss abgewartet werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da die Bürgerbewegung „No Grandi Navi“ das Ganze auch nur für eine Verschiebung des Problems hält, hat sie schon angekündigt, ihren Kampf gegen die großen Schiffe fortzusetzen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_2964.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mir das jetzt in meinen schlechtestesten Träumen vorstelle, dass in Zukunft womöglich eine Armada von „Shuttle-Booten“ täglich die Kreuzfahrt-Touristen durch die Lagune bis zum Markusplatz schippert, oder die Kreuzfahrtlinien ihre Passagiere von Marghera im Busausflug über die Straßenbrücke nach Venedig karren, dann möchte ich einfach nur noch heulen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Jul 2021 19:03:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Verliebt in Venedig.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Verliebt in Venedig.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            10. Juli 2021 -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin verrückt nach Venedig. Und das schon lange.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer diese Stadt nicht so abgöttisch liebt oder wie viele Menschen sie vor allem kritisch als untergehende Touristenattraktion kennt oder sieht, der wird mich niemals verstehen, aber das interessiert mich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will trotz alledem, wenn schon nicht für immer, so wenigstens für eine besondere Zeit  - nämlich jetzt(!)  -  und zusammen mit meinem Liebsten in diese außergewöhnlichste aller Städte ziehen und wenigstens für ein paar Monate in meiner Traumstadt leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht mehr, wann dieses Sehnen begann, diese Sucht, einmal länger bleiben zu dürfen, um zeitlich ungebunden die Schönheit, den Glanz, die Mystik, die Pracht, die italienische Sonne und das nahe Meer zu erleben. Ich möchte mich endlich einmal nicht ständig auf Autostraßen oder mit der Ubahn fortbewegen, sondern eine Weile täglich auf ein Boot steigen,  keine Autos mehr sehen, nur noch Wasserstraßen und kleine Kanäle, auf denen wie im Märchen Gondeln fahren - und natürlich Vaporetti. Ich möchte durch enge Gassen schlendern, auf einem Campo am Brunnen sitzen, mich in der Serenissima verlieren und verirren.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           All das mit nur einem Ziel im Sinn:   Schauen, staunen und glücklich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/f57bf34af7854d5894f974d0b7013727/dms3rep/multi/IMG_0621.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 10 Jul 2021 15:47:43 GMT</pubDate>
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